hundert!) unkontrolliert verloren und will andere vor diesem Schicksal bewahren!

Aus Kapitel 2 - Früherkennung und ihre Folgen – Mann in den besten Jahren

Nun kommen auf den Mann gerade in diesem Intimbereich Probleme zu. Er kann es sich jedoch nicht eingestehen, denn das geht gegen die Männlichkeit. Ausgerechnet jetzt, im so genannten zweiten Frühling bekommt er Schwierigkeiten mit seinem geliebten Körperteil. Nach einer Prostatektomie ist häufig die Potenz verschwunden und er pinkelt zudem in die Hose. Und das sollen die „besten Jahre“ sein? Natürlich, denn sind die „guten Jahre“ vorbei, kommen logischerweise die „besten Jahre“…

Aus Kapitel 3 - Vorbereitung auf ein Arztgespräch

Sie sollten als mündiger und aufgeklärter Patient auf Augenhöhe mit dem Arzt stehen. Jeder Besuch beim Urologen muss gut vorbereitet sein. Dies möchte ich an folgendem Beispiel erklären: Wenn Sie ein Auto kaufen wollen, besorgen Sie sich vorher von verschiedenen Firmen Prospekte. Buch Sie vergleichen Ausstattungsmerkmale Preise, Technik und viele andere Details. Erst jetzt gehen Sie gut vorbereitet zum Autohändler. Mit dem Auto werden Sie auch eine Probefahrt unternehmen, denn Sie kaufen ja nicht die Katze im Sack. Sie klären Details, wie Garantieansprüche, Reparaturkosten und versuchen das Beste für sich herauszuholen. In der Arztpraxis hingegen verhält Man(n) sich vollkommen anders. Die meisten verlassen sich auf den erstbesten Vorschlag und befolgen diesen ohne Widerspruch. Das ist teils Bequemlichkeit oder Angst, mangelnde Kritikfähigkeit und Unkenntnis. Bedenken Sie, auch der Arzt ist Geschäftsmann und will seine Produkte oder die seiner Klinik an Sie verkaufen, genau wie der Autohändler. Aber es gibt keine Behandlung auf Probe, denn Sie bestellen ein Produkt, die Operation, meistens blind und holen nur selten entsprechende objektive Vergleiche ein…

Aus Kapitel 4 - Psychische Belastung – Die große Scham

Man muss bedenken, dass über Jahrhunderte der Mann als Jäger und Krieger erfolgreich fungierte. In der Werbung und in allen Medien wird der Mann als immer fit und zum Sex bereit dargestellt. Im Prinzip stimmt das auch, denn der Mann ist häufig sexgesteuert. Jetzt aber schämt er sich und das hat verschiedene Gründe. Es handelt sich um den sensibelsten Körperbereich, und diesbezügliche Beschwerden wollen andere Männer nur bedingt hören. Daher zieht sich der Betroffene oft aus dem gesellschaftlichen Leben zurück…

Aus Kapitel 23 – Potenzstörungen

„Herr, Du hast mir das Können genommen, nimm mir auch das Wollen!“

Der Erfolg durch Medikamente bei der Patientengruppe mit Prostatektomie ist nicht gerade berauschend, weil ein oder mehrere Bausteine (Nerven) geschädigt wurden.

Paul Boos

 Quidquid agis, prudenter agas et respice finem
Was du tust, tue es klug und bedenke das Ende